Leben – Sterben – Tod – Übergänge

Willst Du das Leben verstehen, schaue Dir das Sterben an.
Diese Tibetische Weisheit deutet die enge Verbindung zwischen Leben und Tod an. Obwohl jede spirituelle Tradition ihre eigene Version des Jenseits hat, sind sich alle darin einig, dass die Vorbereitung auf den Tod die wichtigste Übung in unserem Leben ist.

Sowohl durch die Sterbeforschung als auch durch die Erfahrungen mit Nahtoderlebnissen wissen wir heute mehr denn je, was geschieht, wenn wir sterben. Danach verlässt die Seele, als feinstofflicher Träger des Bewusstseins, den Körper und kehrt in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Es ist also der Körper, der stirbt. Unsere Existenz als Bewusstsein bleibt.

In Bezug auf den Tod gibt es drei grundlegende Fragen:

  • Wie gehe ich mit dem Prozess des Sterbens um?
  • Was geschieht mit mir im Moment des Todes?
  • Was geschieht mit mir, nachdem ich gestorben bin?

Indem wir uns diese Fragen stellen, lösen wir einen Prozess der Öffnung und Erweiterung aus und nehmen dem Tod seine Fremdartigkeit.

  • Da unsere eigenen Bilder unser Erleben beeinflussen, wollen wir uns zunächst dieser Bilder bewusst werden.
  • Im gegenseitigen Austausch werden verschiedene Möglichkeiten des Erlebens sichtbar.
  • Eine geleitete Meditation über den Sterbeprozess kann den Zugang zu neuen Bildern eröffnen.
  • In der Lebensrückschau können ungelebte und unabgeschlossene Bereiche unseres Lebens erscheinen und uns einladen, sich ihnen zuzuwenden um sich damit auszusöhnen.

Das Wochenende ist ein Einstieg in die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod und kann als Prozess weitergeführt und fortlaufend vollendet werden.